Ein Interview mit Sängerin Teresa Rotschopf
Schon beim ersten Reinhören sticht Teresa Rotschopfs tiefe Moll-Stimme unverkennbar hervor. Über neun Lieder hinweg singt die österreichische Sängerin von ihren intimsten Gefühlen und beweist, dass die Ex-Frontfrau der Bunny Lake Band erwachsen geworden ist. Nach sechs Jahren Pause, zwei Kindern und viel musikalischer Energie, kehrte sie nun Anfang des Jahres mit ihrer neuen Soloplatte „Messiah“ zurück, produziert wurde von Patrick Pulsinger mit 18 Gastmusikern. Das Album bewegt sich zwischen Alternative, non religious church music und dunklem Elektrosound, wie sie uns im Interview verrät. Doch Teresa Rotschopf, die paradoxerweise entgegen ihres Namens blond ist, erzählt uns auch, wie es sich anfühlt, seine Gefühle schonungslos zu veröffentlichen und wie sich das Mutterdasein auf ihre Musik abgefärbt hat.